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VOM JAKOBSWEG UND SEINEN FOLGEN – FOLGE 2

Folge 1 schon gelesen?
Hier geht’s lang

Ein neuer Weg ist immer ein Wagnis. Aber wenn wir den Mut haben loszugehen, dann ist jedes Stolpern und jeder Fehltritt ein Sieg über unsere Ängste, über unsere Zweifel und Bedenken.

Demokrit, griechischer Philosoph (um 460 v. Chr. – 370 v. Chr.)

Bom Caminho!

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Mein erster Jakobsweg begann am 13. Oktober 2016 an der Sé Kathedrale in Porto. Nein, eigentlich begann er schon auf dem Weg dahin, als ich an einem Café am Praça da Liberdade (Platz der Freiheit) vorbei stiefelte und mir ein Mann etwas hinterher rief, was mein Ohr und Hirn erst einige Schritte später zu „Bom Caminho“ (zwei der vier Wörter meines Portugiesisch-Wortschatzes) formten. Er hatte mich wohl anhand der Jakobsmuschel an meinem Rucksack als Pilgerin identifiziert und mir „einen guten Weg“ hinterher geschmettert. Als sich diese zwei Worte den Weg zu meinem Verstand gebahnt hatten, drehte ich mich um, hob die Hand zum Dank und Gruß und zeitgleich schossen mir die Tränen in die Augen.

Ich hatte die ganze Zeit versucht, unglaublich tough zu sein aber jetzt war sie halt doch da – die unfassbare Angst vor dem, was vor mir lag.

1x „Vertrauen und Loslassen“ – zum Mitnehmen, bitte.

Von nun an sollte ich also rund 260 km lang darauf vertrauen, dass mich sonnengelbe Pfeile und Muschel-Symbole ins nördlich gelegene Santiago im spanischen Galicien führen. „Njaaa, vielleicht beim nächsten Mal…“ hatte ich mir beim Packen des Rucksacks gedacht, gleich zwei Pilgerführer eingesteckt und maps.me für die Offline-Navigation auf dem Handy installiert. Man konnte ja nie wissen.

Vertrauen und Loslassen statt Durchplanen und Festhalten? Jaja! Das klang in der Theorie und in all den Jakobsweg-Foren, die ich durchkämmt hatte, total super! Auch wenn ich in den letzten Monaten vor meinem Aufbruch viel an mir und diesen Themen gearbeitet hatte, schien das Gefühl dafür in diesem Moment wieder meilenweit entfernt.

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Dass andere damit ganz anders umgingen als ich, bemerkte ich gleich am ersten Tag. Startklar und mit dem ersten Stempel im Pilgerausweis, machte ich vor der Kathedrale noch ein paar Fotos vom grauen Himmel über Porto und dem unweit von dort gemächlich ins Meer mündenden Douro. Mir fiel ein junger Typ auf, der ebenfalls alleine war und Fotos machte. Er trug einen handlichen, keineswegs gefüllten Bundeswehr-Rucksack auf dem Rücken und eine gelbe Plastiktüte quer vor dem Körper.

Für Sightseeing hatte er zu viel dabei. Fürs Pilgern deutlich zu wenig! Und doch stapfte er nach rund 26 km in meine erste Pilgerunterkunft – eine aus Kunststoffwänden und zwei winzigen Kabinen bestehende Hütte auf einem Campingplatz an der Küste. Ray hatte weder einen Schlafsack, noch einen Pilgerführer dabei. Von Hirschtalgcreme hörte er zum ersten Mal und trainiert hatte er für den Jakobsweg auch nicht. Aber auch Ray kam in Santiago an, wie ich später erfuhr.

In vino veritas

In den Liegestühlen vor der Kunststoff-Hütte nebenan machte es sich ein gesund-knackig-braunes Paar bequem. Als ich zur Dusche wackelte kamen wir ins Gespräch und ich erfuhr, dass George und Rita aus Australien stammten. Sie erzählten mir, dass sie in Lagos an der Algarve – der südlichsten Region Portugals – losgelaufen waren. Auf mein Erstaunen und die Frage, wann das war, musste George grübeln.

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Rita kam gerade mit einer Flasche Wein in der Hand aus der Hütte als George sagte: „Hey, honey. How long have we been on the Camino?“ Auch Rita schaute etwas ratlos aber nach einem ersten Schluck Wein einigten sie sich darauf, dass sie „irgendwann im August“ gestartet warten.

Sie liefen Tagesetappen von gemütlichen 10 bis 15 Kilometern, tranken jeden Abend eine Flasche Wein und an besonders schönen Plätzen blieben sie auch mal ein paar Tage länger. Ich schätzte George und Rita auf Ende 50. In ihren Worten schwang so viel Ruhe, Gemütlichkeit und Zufriedenheit. Dieser völlig entschleunigte Modus faszinierte mich ungemein.

Die erste Nacht auf meinem Jakobsweg war fürchterlich. Es stank nach 10 Jahre altem Schweiß in der Hütte, also ließ ich das Fenster geöffnet. Das leichte Meeresrauschen hätte ich genießen können, hätte Ray nicht so laut geschnarcht. Meine Gedanken waren bei Susanne, eine weitere deutsche Pilgerin, die sich mit ihm die Kabine teilte. Das geöffnete Fenster brachte frische, 2 Grad kalte Luft rein. Die hatte meine akribische Planung beim Kauf eines Ultraleicht-Schlafsacks mit 15 Grad Komforttemperatur nicht einkalkuliert.

Hier im Blog findest du bald übrigens auch meine Jakobsweg-Packliste.

Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.

Elizabeth Barrett Browning, englische Dichterin (19. Jhd)
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An Tag 2, auf dem Weg ins Etappenziel Rates, machte sich das Gefühl breit, meine Füße würden sich wohl nie an das lange Gehen und das zusätzliche Gewicht gewöhnen. Die Müdigkeit hing mir außerdem deutlich in den Knochen. An Tag 3 zwangen mich meine von Holzplanken und Kopfsteinpflaster geplagten Waden und Füße in Barcelos zu einer Zwangspause.

In dem winzigen Einzelzimmer, welches ich mir mit letzten Kräften noch gesucht hatte, blieb nun viel Zeit zum Nachdenken, während ich den ganzen Tag auf dem Bett lag, meine Beine massierte und mich wunderte, dass solche Schmerzen überhaupt möglich waren.

Es wurmte mich, dass ich nun den Anschluss zu anderen Pilgern verlor. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, kamen sie – die Fragen. „Was machst du hier? Warum tust du dir das an? Warum nicht einfach am Strand faulenzen?“ Doch irgendwann besann ich mich. Ich würde weiterlaufen! Wenn auch nur 10 Kilometer am Tag und mit Begleit-Wein.

Ich dachte noch viel an George und Rita und fragte mich, wie es sich wohl anfühlte, die Zeit völlig zu vergessen. Ich dachte an Ray, der mit seinen 21 Jahren so herrlich unbedarft unterwegs war, dass ich ihn darum beneidete. Und ich dachte an die wenigen aber sehr lustigen Stunden mit Susanne, die sich jedoch bereits nach kurzem, gemeinsamem Laufen dazu entschieden hatte, eine andere Route nach Santiago einzuschlagen und den Weg alleine fortzusetzen.

Die Extra-Nacht in Barcelos zeigte Wirkung. In den Folgetagen löste sich das recht qualvolle Gehen auf und machte einem zunehmend genussvollen Pilgern Platz. Zu diesem Genuss gehörten auch die vielen neuen Bekanntschaften, die ich schloss. Jede davon war auf ihre eigene Weise speziell und wurde zur Bereicherung, wenn auch nicht immer auf den ersten Blick oder das erste Wort, ja, manchmal sogar erst Monate später.

Da war z.B. Fernanda, die Portugiesin, die Pilger in einer ausgebauten Hütte in ihrem Garten schlafen ließ und sie mit köstlich lokalem Essen und viel Herzlichkeit versorgte – alles gegen freiwillige Spende und einfach, weil es ihr Spaß machte. Da war Rainer, der seit sechs einhalb Jahren auf den europäischen Jakobswegen lebte, hier und dort in Pilgerherbergen aushalf und dessen Pilgerausweise inzwischen drei einhalb Kilo seines Gepäcks ausmachten. Und da war Stéphen, der den Weg für sich und seinen kurz vorher verstorbenen besten Freund Marc lief. Stéphen lief den Camino in vielerlei Hinsicht mit ganz besonderem Gepäck.

Die Liste würde unendlich, wollte ich alle aufzählen. Daher findet ihr hier im Blog bald meine „Camino-Blüten“ – die schönsten Begegnungen und Stories meiner Jakobswege.

Von der Kontrolle zum Vertrauen

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Je länger ich unterwegs war, desto mehr ließ ich mich auf den Weg ein. Schnell wurde mir klar, dass der Jakobsweg sich nicht durchplanen ließ. Jedes Mal, wenn ich es versuchte, passierte etwas Unerwartetes. Wiedersehen mit anderen Pilgern, die zu einem längeren Kaffeeklatsch führten (welcher nahtlos in Abendessen mit viel Portwein überging…). Ein wunderschöner Naturplatz, der nach einem Mittagsschlaf verlangte. Dauer-Regen, der mich zu Pausen zwang. Überfüllte Herbergen und Unterkünfte, die mich weiter laufen ließen, als für den Tag geplant.

Zu Beginn des Weges war der Drang danach, Unterkünfte vorzubuchen, sehr groß. „Was ist, wenn ich heute kein Bett zum Schlafen habe? Was ist, wenn ich irgendwann nicht mehr kann?“ Mit jedem Gehtag mehr legte sich das jedoch und ich kam in dieses Vertrauen, von dem alle sprachen. Tatsächlich nehmen die offiziellen Pilgerherbergen gar keine Vorbuchungen an, das machte es in gewisser Weise einfacher.

Ich hatte trotzdem jede Nacht ein Bett. Selten jedoch das Bett, welches ich mir tagsüber dank der zwei Pilgerführer im Rucksack ausgemalt hatte. Ich kam auch immer an. Vielleicht nicht dort, wo ich eigentlich an dem Tag landen wollte, aber irgendwo halt. Und genau dort war ich immer richtig.

Einmal um die Welt in 14 Tagen

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Denn fast immer, wenn etwas außerplanmäßig lief, ergab sich eine schöne Situation oder eine neue Begegnung. Oft waren es genau diese Begegnungen, die dazu führten, dass ich mit mir wildfremden Menschen völlig offenherzig über mein Leben und meine aktuelle Lage sprach – und sie mit mir.

Jeder hatte sein eigenes kleines oder großes Päckchen zu tragen. Viele steckten in einer ähnlichen Situation wie ich und manch einem wurde erst auf dem Weg wirklich klar, dass er/sie den Camino nicht aus rein sportlichen Gründen lief.

In den 14 Tagen von Porto nach Santiago traf ich außerdem die ganze Welt auf dem Jakobsweg – Australien, Argentinien, Brasilien, Canada, USA, Südafrika, Taiwan, Japan, Israel, England, Estland, Tschechien, Italien, Schweiz, Polen, Holland, natürlich Spanien und Portugal und Deutschland.

Ich glaube ganz Deutschland!
Danke, Hape!

Hey Gott, hey buddy, hey body

Ich genoss die Zeit und die vielen tiefsinnigen oder auch erheiternden Gespräche mit den Mitpilgern sehr. Wenn ich jedoch alleine lief nahm ich die Natur viel bewusster war und konnte mein eigenes Tempo setzen. Und so gab es auch viel Zeit mit mir alleine, entweder weil ich wirklich niemanden traf oder weil ich mich bewusst entschied, alleine zu laufen. Susanne sei Dank.

Seit jeher bin ich konfessionsfrei, jedoch verbrachte ich auf dem Jakobsweg mehr Zeit in Gotteshäusern, als in den vergangenen 33 Jahren meines Lebens. Ich liebte die Ruhe in den kleinen Kapellen und prächtigen alten Kirchen, zündete manchmal eine Kerze an, wenn es sich richtig anfühlte und suchte dort Schutz, wenn es draußen regnete.

Alleine kam ich meist auch viel schneller mit Einheimischen in Kontakt. Oft folgte einem fröhlichen „Bom dia“ (in Spanien dann „Buen día“) ein breites Lächeln und aufmunterndes Kopfnicken, manchmal auch ein lustiges Hand-und-Fuß-Gespräch. Manchmal wurde aber auch eine herzlich schöne Geste daraus, wie dass mir frisch gepflücktes Obst, etwas zu trinken oder eine Mitnahme im Auto angeboten wurde. Immer wieder zeigte man mir lächelnd den richtigen Weg – selbst wenn ich ihn gar nicht suchte.

Diese Menschen kannten mich alle gar nicht und waren mir trotzdem so freundlich und offen zugewandt, dass ich es kaum fassen konnte. Irgendwann hatte ich das Gefühl, an jeder Straßenecke wartete etwas Schönes auf mich. Und so war es auch. Meistens.

Außer, es war einer dieser völlig ätzenden Tage, wo nichts zu laufen schien. Wo ich morgens schon über meine eigenen Füße stolperte oder von Mitpilgern unsanft um 5:00 Uhr morgens aus dem Schlaf gerissen wurde (wahlweise durch Einschalten des Hauptlicht-Schalters im Schlafsaal oder durch raschelnde Tüten beim Zusammenpacken des Rucksacks). Oder einer dieser Tage, an denen mein Körper mir mitteilte, dass er nicht vorhatte, heute mein Camino-Buddy zu sein. Diese Tage gehörten dazu, wie die Schönen, und irgendwann (ich glaube am letzten Tag) lernte ich, sie zu akzeptieren.

Aber zurück zum schönen Gefühl. Auch „unter Pilgern“ war ein deutlich offenherziger Umgang unausgesprochene Regel. Man passte aufeinander auf, half einander, übersetzte, spendierte und teilte. Lachte, weinte und schwieg mit einander. Wir alle hatten das gleiche Ziel, liefen auf dem gleichen Pfad, in den gleichen Fußstapfen von Tausenden, die diesen Weg seit Jahrhunderten vor uns gegangen waren. Das ist ein Gemeinschaftsgefühl und eine Verbindung, welche man sich im Alltag kaum vorstellen kann.

Ankommen ohne anzukommen

Als ich am 26. Oktober in Santiago de Compostela einlief, war die Freude unermesslich! Auf dem großen Platz vor der Kathedrale gab es Wiedersehen mit „alten Pilgerfreunden“, Freudentränen und herzliche Umarmungen. Es gab Pilger, die von ihren Familien erwartet wurden. Und es gab Pilger, die einfach nur da saßen, das bunt-emotionale Treiben beobachteten und sich über ihre geschaffte Leistung freuten.

Am Abend wurde gefeiert. Eduardo, ein spanischer Mitpilger, welcher mich fünf Nächte zuvor mit tiefem Schnarchen wachgehalten hatte, wurde 70. Und so kamen wir in richtig großer, internationaler Runde zusammen, aßen, tranken, lachten, tauschten unsere besten und lustigsten Weg-Geschichten aus und gingen anschließend noch tanzen. In Pilgerklamotte, barfuß und ungeschminkt. Eines der besten Tanz-Erlebnisse meines Lebens!

Trotz aller Freude über die bereits gemeisterten Kilometer war mir schnell klar: das war noch nicht alles.

2 Tage später brach ich zum Ende der Welt auf. Finisterre (wer früher Latein in der Schule hatte, ist hier klar im Vorteil) liegt westlich von Santiago an der Atlantikküste und ist nach 3-4 Geh-Tagen von Santiago aus erreicht. Ich hing noch einen weiteren Tag dran und machte mich auf ins 32 km entfernte, ebenfalls an der Küste gelegene, Muxía.

Mit dem Bus ging es dann zurück nach Santiago und mit dem Zug zurück nach Porto. Von dort wieder per pedes in südliche Richtung nach Aveiro, dem Venedig Portugals. Mit dem Zug wieder nach Porto, wo ich fast eine Woche lang jeden Tag gut 10 Kilometer durch die Stadt marschierte, weil ich einfach nicht ankommen konnte…oder wollte.

Die detaillierte Route und Beschreibung meines ersten Jakobsweges findest du demnächst hier im Blog.

Don’t worry – eat curry!

Eines Morgens in Porto saß ich in meinem Hostel beim Frühstück. Eine Mitarbeiterin, eine etwas sehr quietschig aufgeweckte Stuttgarterin, setzte sich zu mir. Ich hatte die ganzen Tage einen größeren Bogen um sie gemacht, weil sie mir einfach einen Tick zu unangenehm laut war für meine selig in mich gekehrte aber auch nachdenkliche Stimmung.

Sie erzählte mir (lauthals), dass sie bereits seit 3 Monaten in Portugal sei und vorher 6 Monate in Latein Amerika war. Die meiste Zeit als Voluntär – also Arbeit gegen Unterkunft und Essen. Sie hatte in der Zeit kaum ihr Erspartes anpacken müssen und überlegte daher, von Portugal weiter nach Südost-Asien zu reisen. Nun hatte die Schrei-Frau doch meine Aufmerksamkeit und in mir begann es zu rattern.

Nach weiteren 10 Kilometern durch Portos Straßen und herrlich schöne Gassen, ging ich an diesem Abend indisch Essen. Der Inhaber freute sich sehr, dass ich mit der Hand aß und so kamen wir schnell ins Gespräch.

Ich erzählte ihm, dass meine Mutter Malay-Chinesin sei und in Malaysia mit Indern aufgewachsen war, die ihr beibrachten, indisch zu kochen. Meine Schwester und ich hatten aufgrund dieser bunten Umstände bereits als Kinder gelernt, mit der Hand zu essen. Er lachte und sagte, dass ich mal nach Indien reisen sollte, es würde mir da sicher gefallen. Und eine Eurasierin, die mit den Händen aß, würde dort überall sehr herzlich empfangen und zum Essen eingeladen werden.

Da hatte er was gesagt.

Wie es weiter ging, erfährst du ganz bald hier. Stay tuned.

Kommentare:

  • Susanne

    26. Juni 2020 at 12:43

    Liebe Evelyn,

    vielen Dank für Deinen Blog … ich musste herzhaft lachen und gleichzeitig kamen mir die Tränen, so viele Erinnerungen hat das Lesen Deines Blogs bei mir hervorgerufen … als ich am 13. Oktober 2016 „gemeinsam mit Dir, ohne es zu wissen“ den Camino in Porto startete, stand auch ich „mit dem Rücken zur Wand“ und der Camino war für mich der letzte Strohhalm, an dem ich mich festhielt, um irgendeinen, ganz egal welchen, Zugang zu mir zu finden … .

    Auf die Frage „wofür es sich zu leben lohnt“ antwortete mir mein Therapeut einmal „für Begegnungen“ … liebe Evelyn, sei Dir sicher, DU bist einer dieser Menschen. Ich freue mich sehr darüber, dass wir uns begegnet sind und darüber, dass wir auch heute noch in Kontakt stehen. Glaub mir, ich bin den Camino 2016 in Gedanken viel weiter mit Dir gegangen, als Du glaubst 😉

    Pass weiter gut auf Dich auf und behalte den Mut, auf Dein Herz zu hören und auch Wege zu gehen, deren Ziel Du nicht kennst. Von Herzen alles Liebe und bon Camino, Susanne

    P.S. Du hast Recht, die Nacht in dem Bungalow bleibt unvergessen :-))) und ich habe noch nie in meinem Leben so gefroren

      • Susanne

        10. Juli 2020 at 18:36

        Liebe Evelyn,

        wir werden auf jedem Fall noch einmal gemeinsam wandern und ich freue mich schon sehr darauf … jetzt wünsche ich Dir erstmal einen tollen Weg nach Dijon … mit vielen tollen Erlebnissen und Begegnungen. Ich kann Deine Erzählungen kaum erwarten. Komm gesund zurück. Alles Liebe, bon Camino, Susanne

Danke für deinen Kommentar :-)